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andreas klüber - Wärme
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Der Ölbrennwertkessel

Was ist ein Öl-Brennwertkessel?

Bei einem Öl-Brennwertkessel werden die Abgase soweit abgekühlt, dass es zur Kondensation des im Abgas enthaltenen Wasserdampfes kommt. Die bei dieser Zustandsänderung (Wasserdampf => Wasser) frei werdende Energie kann dann für die Wärmebereitstellung genützt werden.

Bei herkömmlichen Heizkesseln wird im Gegensatz dazu geachtet, dass die Kondensation nicht stattfindet, weil das entstehende Kondensat eine Säure ist (ph-Wert: > 1,8 ), und das Material deshalb korrodieren würde. Beim Öl-Brennwertkessel werden die Wärmetauscherfläche derart gestaltet, dass eine Korrosion vermieden werden kann. Dies erfolgt sowohl durch Materialauswahl als auch das Design der Wärmetauscherflächen.

Ein Öl-Brennwertkessel unterscheidet sich von einem herkömmlichen Niedertemperaturkessel primär in zwei Punkten:

  • Kondensatleitung: Das im Kessel entstehende Kondensat ist zu erfassen und abzuleiten. Dadurch hat jeder Öl-Brennwertkessel eine "Abwasserleitung".
  • Gebläse für die Abluft: Die Abgase werden derart abgekühlt, dass der natürliche Auftrieb der Abgase fehlt und die Abgase mit einem eigenem Gebläse an die Umluft abzugeben ist.

Wie funktioniert ein Öl-Brennwertkessel?

Die Kondensation der Abgase kann nur dann stattfinden, wenn die Heizungs - Rücklauftemperatur unter der Taupunkttemperatur von 46 °C liegt. In diesem Fall kommt es zu einer Kondensation des im Abgas enthaltenen Wasserdampfes. Die dabei frei werdende Energie erhöht die zur Verfügung stehende Energie um 6 % (Brennwert). Gleichzeitig werden die Abgase stärker abgekühlt. Dadurch betragen die Abgastemperaturen von bisher über 100 °C lediglich 50°C und weniger. Durch tiefere Abgastemperaturen können bis zu 4 % mehr Energie genutzt werden. Somit kann ein Öl-Brennwertkessel um bis zu 10 % effizienter verglichen mit einem herkömmlichen Niedertemperaturkessel sein.

Effektivität

Aber durch die stetig ansteigenden Ölpreise wird diese Form der Energieversorgung jedoch immer mehr zur finanziellen Belastung der einzelnen Haushalte.

Die weltweiten Reserven gehen zur Neige, und die Förderung der Restvorkommen wird immer kostspieliger.  Gleichzeitig verursacht der Verbrauch dieser Energiequelle unermessliche Folgeschäden bis hin zum Klimawechsel.

Am Ende dieser Kette steht der Endverbraucher, in den meisten Fällen die privaten Haushalte , welche es kaum noch schaffen, Ihre Rücklagen für den nächsten Öleinkauf zu bilden.